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MonterongriffoliSiena
Val d'Orcia Monte Amiata
Radicofani Pienza
Bagno Vignoni Abbazia di Sant'Antimo (Montalcino)
Pecorino di Pienza Maiale di Cinta Senese
Um mit wenigen Worten zu erklären, warum das Orcia-Tal, südlicher Ausläufer der Provinz von Siena, der sich in Richtung Maremma und den Monte Amiata erstreckt, als eines der Naturwunder Italiens gilt, würde es genügen, die Begründung der UNESCO zu lesen, mit der die Organisation dieses Gebiet im Jahre 2004 zum Weltkulturerbe erklärte: "Es ist das aussergewöhnliche Zeugnis der Art und Weise, in welcher die Landschaft im Laufe der Renaissance geformt wurde, um die Ideale der Guten Regierung wiederzuspiegeln und um gleichzeitig einen ästhetisch angenehmen Blickfang zu schaffen".
Man denke an die wunderschönen architektonischen Bauten von Pienza, jenes befestigte Dorf, das im 15. Jahrhundert von dem humanistischen Papst Pius II., Enea Silvo Piccolomini, in seine ideale Renaissancestadt verwandelt wurde, die sogar seinen Namen erhielt. Oder an die Stadtmauern von Monticchiello und an die einzigartige Erfahrung des Teatro Povero, der vielleicht einzigen theatralischen Gattung der Welt, in der die Schauspieler sich selbst darstellen: mit selbstverfassten Stücken, aufgeführt in den Strassen ihres Heimatdorfes. Man denke desweiteren an die Horti Leonini von San Quirico d'Orcia und an das berühmte Oldtimer-Rennen Mille Miglia, das in der Val d'Orcia eines seiner landschaftlich eindrucksvollsten Etappenziele hat. Man denke an Castiglion d'Orcia, das sich an einen Hügelkamm unterhalb der Hänge des Monte Amiata schmiegt, .ankiert von dem wuchtigen Bau der Rocca di Tentennano, einer einsam gelegenen Festung, die der Heiligen Caterina von Siena, Schutzpatronin von Europa und Italien, ein ganzes Jahr lang als Herberge diente, als sie von der sienesischen Regierung als Botin ausgesandt worden war, um den Zorn der aufständischen Bankiersfamilie Salimbeni zu besänftigen. Auch die Weinberge von Montalcino und ihr wertvoller Brunello, Wein der Geniesser und exklusiver Versteigerungen, verdienen eine Erwähnung und auch die zauberhaften ländlichen Anwesen, wo man zu Tische tagtäglich die Vermählung des Weins der Region mit den Gerichten des Gebietes par exellence feiert: Pici (dicke, handgemachte Spaghetti) und Pecorinokäse.
All dies sehen und erleben wir, während in der bezaubernden, karolingischen Abtei Sant'Antimo die Mönche einen gregorianischen Gesang anstimmen, umhüllt von einem leichten Nebel, der sich von dem "Platz des Wassers" von Bagno Vignoni.
podere fonte bertusi - 53026 pienza (siena) toskana - tel/fax +39 0578 748077 - e-mail info@fontebertusi.it